Jan Müller

GZE Elze
Eine Situation wie die aktuelle um das Corona-Virus hat noch niemand von uns erlebt. Jeder von uns ist von dieser Situation einfach überrollt worden. Daher war für mich in erster Linie wichtig ein Zeichen zu setzen.

Müller & Partner Versicherungsmakler GmbH
Walsroder Str. 22
30900 Wedemark

Was bewegt Sie dazu das Projekt „Zusammen-Wedemark“ zu unterstützen?

Eine Situation wie die aktuelle um das Corona-Virus hat noch niemand von uns erlebt. Jeder von uns ist von dieser Situation einfach überrollt worden. Daher war für mich in erster Linie wichtig ein Zeichen zu setzen.

Was für ein Zeichen?

Karsten Hölscher kam auf uns zu, dass wir von allen Gewerbevereinen zusammen mit der Gemeinde eine Plakataktion ins Leben rufen sollten, die die lokalen Unternehmen unterstützt. Da haben wir als Gewerbezentrum Elze gleich zugestimmt. Wir wissen zwar, dass wir die Umsatzausfälle mit dieser Aktion nicht komplett kompensieren können, aber wir wollten ein Zeichen setzen, dass wir alle in der Wedemark zusammenstehen. Solidarisch mit den Unternehmen die am meisten betroffen sind. Darum das Zeichen als „Zusammen Wedemark“.

Aber bei der Plakataktion ist es doch nicht geblieben?

Nein. Bei der ersten Skype Konferenz bin ich einfach von der Energie der anderen erschlagen worden. Silke Hanebuth und Maik Denecke brannten gleich lichterloh und haben sich für eine Facebookseite stark gemacht. Dadurch konnten wir sofort starten und hatten eine wahnsinnige Verbreitung durch die Social-Media-Kanäle. Karsten Hölscher setze sich gleich an eine Internetseite damit sich die Unternehmen dort eintragen und ihre geänderten Öffnungszeiten oder besonderen Dienstleistungen bekannt machen können. Diesen Service haben in wenigen Tagen über 200 Firmen genutzt. Eine wahnsinnige Zahl. Die Bürger haben dadurch die Möglichkeit auf einer Seite die geänderten Öffnungszeiten ihres Lieblingsrestaurants oder den neuen Lieferservice von Einzelhändlern zu prüfen. Ein echter Mehrwert für alle Beteiligten.

Was ist mit dem örtlichen Handwerker und Dienstleister?

In erster Linie hat es die Gastronomie oder den Handel durch die Betriebsschließungen sehr stark getroffen. Aber auch die Handwerker und die Dienstleister werden durch die Krise bedroht. Selbst wenn genug Aufträge vorhanden sind, können manchmal keine Materialien mehr geliefert werden um die Arbeiten abzuschließen. Die Lieferengpässe werden in der nächsten Zeit noch zunehmen. Daher haben wir von Anfang an alle Betriebe aufgefordert sich ebenfalls einzutragen. Jeden Betrieb wird diese Krise treffen und vor neue Herausforderungen stellen. Wenn wir ein Teil dazu beitragen können diese Herausforderungen zu meistern, haben wir viel gewonnen. In jeder Krise steckt eine Chance. Dieser Spruch ist zwar abgedroschen, er stimmt aber.

In wie fern?

In einer Krise muss ich handeln. Ich kann nichts Abwegen oder auf die lange Bank schieben. Neue Wege der Kommunikation, neue Lieferketten oder geänderte Produktionsverfahren. Alles kommt auf den Prüfstand und kann oder besser gesagt muss verbessert werden. Wie viele Unternehmen haben neue Wege gefunden weiterhin ihre Produkte zu verkaufen oder an den neuen Bedarf angepasst. Die Kreativität sowie der Einfallsreichtum von manchen Geschäften ist einfach klasse.

Mussten Sie denn Ihren Betrieb als Dienstleister selbst umgestalten?

Wir haben den persönlichen Kundenkontakt auf ein Minimum reduziert. Unser Büro ist für Laufkundschaft geschlossen und wir versuchen die meiste Kommunikation über Telefon, Mail und Videochat zu meistern. Vorstellungsgespräche über Skype? Heute kein Problem mehr. Vor einem Monat hätte ich noch auf das persönliche Gespräch bestanden. Bei größeren Schäden sind wir aber immer noch persönlich vor Ort um uns ein besseres Bild machen zu können. Der Sicherheitsabstand kann dort gut eingehalten werden.

Sind denn viele Schäden jetzt zur Corona Zeit?

Ja und Nein. Wir haben bei den Kfz-Schäden einen Rückgang von knapp 25 %. Die Leute bleiben in dieser Zeit wirklich vermehrt zu Hause. Bei Betrieben, die von Corona stark betroffen sind, können wir mit einzelnen Beitragsstundungen von Versicherungen oder Aussetzungen von Kraftfahrzeugprämien helfen. Des Weiteren haben wir viele Schäden in der Betriebsschließungsversicherung, die unseren Kunden helfen können.

Wie geht es weiter mit „Zusammen-Wedemark“?

Durch die super Zusammenarbeit haben wir erkannt, dass es sinnvoll ist die Kräfte zu bündeln, um auch nach der Krise zusammen zu stehen. Im Hintergrund werden schon fleißig Ideen entwickelt und gesammelt. Es wird etwas kommen, so viel kann ich verraten. Dabei hilft uns unsere Wirtschaftsförderung Antonia Hingler, die auch dieses Projekt mit viel Engagement von der Gemeindeseite her unterstützt und aufgebaut hat. Zusammen können wir die Krise meistern.

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