Antonia Hingler

Wirtschaftsförderin Gemeinde Wedemark
Situationen wie diese zeigen, dass man gemeinsam mehr erreichen kann als alleine. Daher ist es nicht nur jetzt wichtig zusammenzuhalten, sondern gemeinsam nach vorne zu schauen und zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
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Gemeinde Wedemark
Wirtschaftsförderung und Marketing
Fritz-Sennheiser-Platz 1
30900 Wedemark

Warum ist es für Sie wichtig, sich in diesem Projekt einzubringen?

Es war von Anfang an klar, dass die Beschränkungen erheblichen Einfluss auf unsere lokale Wirtschaft haben werden. Da reicht es nicht, wenn die Wirtschaftsförderung eine Anlaufstelle für Informationen ist. Es muss aktiv gehandelt werden für unsere Betriebe vor Ort. Egal aus welcher Branche oder welcher Größe. Und alleine kann man in nicht die Präsenz erreichen, wie es eine Gemeinschaft kann. Daher ist die Zusammenarbeit mit dem Team rund um „Zusammenhalten – Betriebe vor Ort unterstützen“ ein echter Gewinn.

Hätten denn nicht einzelne Angebote von Ihnen oder den Gewerbevereinen auch gereicht?

Es geht in diesem Fall nicht um den einzelnen Verein oder das einzelne Unternehmen. Es geht um alle Wedemärker Unternehmen und schlussendlich auch für alle Einwohnenden, um die Vielfalt an Wirtschaftsunternehmen in der Wedemark. Denn alles zusammen ergibt unsere Einkaufsmöglichkeiten, die Freizeitangebote oder die Dienstleistungen, die wir in Anspruch nehmen wollen. Auch unsere Arbeitsplätze vor Ort sind ein Teil davon. Und das nicht nur heute, sondern gerade in der Zukunft.

Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt mit Blick auf die Zukunft?

Es liegen Wochen hinter uns, die es so noch nicht gab. Es hat Anforderungen an uns alle gegeben, die wir so noch nicht kannten. Privat wie beruflich. Und die meisten von uns haben in dieser Zeit Fähigkeiten entwickelt, Neues gelernt oder sich mit Themen auseinandergesetzt, die in der Zeit „vorher“ – also im bekannten Alltag – nicht relevant waren. Oder die einfach nur verdrängt und verschoben wurden, da ja alles auch so funktionierte. Daher hat sich in kurzer Zeit viel entwickelt – auf vielen Ebenen.

Fehlt den Unternehmen die Flexibilität sich zu entwickeln?

Unser Alltag besteht aus bis zu 50% Gewohnheit. Es ist daher nicht erstaunlich, dass Veränderungen schwerfallen. Für viele Unternehmen heißt das, dass diese Krise auch eine Chance ist. Ich sage bewusst ‚ist‘, denn die begonnenen Entwicklungen hören ja nicht einfach wieder auf. Diese begonnenen Prozesse des neuen Handelns, neu Denkens gehen weiter und sind die Wegweiser für die Zukunft der Betriebe und Unternehmen.

Das Umdenken funktioniert dann in einer Krisensituation schneller?

Es ist sicher keine einfache Umstellung – von den finanziellen Einbußen ganz zu schweigen – aber viele Unternehmen haben mir gespiegelt, dass die eigene Bereitschaft sich neu aufzustellen Früchte trägt. Sei es durch die flexible Gestaltung von Arbeitszeiten für die Mitarbeiter oder die eigene Umstellung der Angebote. Das bedeutet natürlich, dass in manchen Bereichen die Abläufe nicht eingespielt sind. Aber es hat sich gelohnt, auf solche – wenn auch erzwungenen - Veränderungen mit den Anpassungen zu reagieren. Das macht erfolgreiche Unternehmen von jeher aus. Und die agilen Arbeitsweisen, sprich die schnelle Anpassung auf bestimmte Anforderungen, sind wichtige Bestandteile für den zukünftigen Erfolg von Unternehmen.

Sind denn die Anpassungen die einzigen Erfolgsfaktoren?

Nein, der Zusammenhalt in der Wedemark gehört auch dazu. Nicht nur weil es der Slogan für die aktuelle Kampagne ist. Es gibt viele Beispiele, die in dieser Zeit zeigen, wie eng die Unternehmen miteinander arbeiten. Oder wie viel Zuspruch Unternehmen durch die Kunden erfahren, gerade auch die, die nicht öffnen können. Deshalb wollen wir das Projekt „Zusammen-Wedemark“ zukunftsfähig machen, um diese Stärke weiter auszubauen.

Haben Sie denn schon konkrete Ideen für diese Zukunft?

Die Zusammenarbeit im Team ist großartig. Wir sind bereits in der Planung für eine 2. Aktion. Die schließt wieder Plakatwerbung mit ein. Außerdem wollen wir Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger in dieser zweiten Kampagne in einem gemeinsamen Projekt miteinander verbinden. Bildlich gesprochen: sähen wir jetzt etwas aus, dann schaffen wir es gemeinsam die Zukunft vielfältig und positiv zu gestalten.

Haben Sie auch konkrete langfristige Pläne?

Uns begeistert und motiviert das viele positive Feedback, welches wir von den Unternehmerinnen und Unternehmern erhalten. Das spornt uns natürlich an, weiter an dem Projekt zu arbeiten Denn eins zeigt uns die Krise deutlich: einen solchen Mehrwert für alle schafft man nur gemeinsam. Daher zum Abschluss mein Dank an das Team: Maik Denecke (MPM), Silke Hanebuth (MIT), Karsten Hölscher (IBK) und Jan Müller (GZE). Auch an alle anderen direkt Beteiligten und die Unterstützer. Diese Zusammenarbeit hat alles erst möglich gemacht. Danke!

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